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Beim Tagesgeld gibt es drei Zahlungstermine für die Zinsen. In Abhängigkeit der Bedingungen der Bank überweist die Bank die angefallenen Zinsen entweder am Monatsende und damit maximal 12 Mal im Jahr oder vierteljährlich am Ende eines Quartals und damit bis zu 4 Mal im Jahr. Oder sogar, und das ist bei ausländischen Banken der Fall nur am Jahresende. Tagesgeldkunden können entscheiden, ob die Zinsen direkt auf das Tagesgeldkonto überwiesen werden oder auf das normale Girokonto. Durch eine Überweisung der Zinsen auf das Tagesgeldkonto kann der Anleger durch den Zinseszinseffekt eine leicht höhere Rendite erzielen, denn die Zinsen werden zusammen mit dem Tagesgeldbetrag weiter verzinst. Bei einer monatlichen Zinszahlung wäre die Rendite im Vergleich zur vierteljährlichen Zinszahlung nochmals höher. Bei einem Beispielszinssatz von nominal 3,00 Prozent und monatlicher Zinszahlung beträgt die effektiv erzielte Rendite im Zeitraum eines Jahres 3,042 Prozent und bei vierteljährlicher Zinszahlung 3,034 Prozent. Bei jährlicher Zinszahlung ist der Nominalzins gleich dem Effektivzins, in diesem Fall 3,00 Prozent.

Die Zinsen beim Tagesgeld sind in der Regel nicht fest, sondern variabel und werden von den Banken in längeren Zeiträumen entsprechend der veränderten Marktlage angepasst. Besondere Angebote gibt es jedoch für neue Kunden, die erstmals ein Tagesgeld bei einer Bank eröffnen oder für Kunden, die neues "frisches" Geld einzahlen. Hier besteht durchaus die Möglichkeit, dass die Bank auch beim Tagesgeld für einen begrenzten Zeitraum die Top-Zinsen garantiert. Anleger sollten grundsätzlich darauf achten, ob die Zinskonditionen für den gesamten Betrag gelten oder für einen bestimmten Betrag "gedeckelt" sind und beispielsweise nur für 20.000 Euro oder 30.000 Euro gelten.

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